CBD-Strains für die Medizin

Bereits zwei erfolgreiche CBD-Strains für die medizinische Produktion entwickelt
Die Produktion und Anwendung von Cannabinoiden in der Medizin verändert sich gerade rasant. Mittels Kreuzung und Züchtung werden gezielt Hanfsorten für die medizinische Produktion entwickelt.
Wer diesen Prozess erfolgreich gestalten will, muss die Anforderungen von Patienten, Ärzten und Pharmafirmen erfüllen. Gefragt sind eine optimale Wirkstoffgewinnung und maximaler Ertrag für die medizinische Produktion. Die gezielt entwickelten Hanfsorten müssen aber auch absolut robust gegenüber äußeren Einflüssen und Schädlingen sein, damit das aus den Blüten extrahierte Cannabidiol (CBD) als Rohstoff in der medizinischen Produktion weiterverarbeitet werden kann.
Die Medical Cannabinoids Research & Analysis verfügt mit CBD 1 (1 % THC, 10 % CBD) und CBD 2 (0,1 % THC, 20 % CBD) bereits über zwei erfolgreiche CBD-Strains, die speziell für die medizinische Produktion entwickelt wurden. Durch langjährige Grundlagenforschung ist es gelungen, CBD-Strains zu selektieren und die Cannabispflanzen in vitro zu vermehren. Das aufwendige Verfahren garantiert, dass sich Hanfpflanzen ohne Pestizide steril und virenfrei produzieren lassen – ein unerlässlicher Faktor in der medizinischen Produktion.

Sortenstämme und Wirkungsweisen

Aber warum braucht es überhaupt spezifische Cannabissorten, und welche Erfahrungswerte gibt es dazu? Jede Cannabissorte hat eine bestimmte Zusammensetzung von Cannabinoiden und Terpenen. Im Wesentlichen gibt es drei Sortenstämme, mit denen gekreuzt wird: Cannabis indica, eine kleine, buschige Pflanze mit einem relaxierenden und sedierenden Effekt, eingesetzt zum Beispiel bei Schlaflosigkeit, Muskelspasmen und Schmerzen. Cannabis sativa ist eine große Pflanze mit langer Blütezeit, sie wirkt unter anderem antidepressiv und anregend, eingesetzt etwa bei ADHS, Depressionen und Ermüdungszuständen. Den dritten Sortenstamm bilden Hybride, Kreuzungen zwischen Cannabis sativa und indica. Derzeit wird versucht, die Vorteile von Cannabis sativa und indica in den Hybriden zu vereinigen. Das Wissen um Sortenstämme und deren Wirkungsweisen ist dabei entscheidend.

CBD stand im Schatten von THC
Während der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) schon lange im Fokus zahlreicher Studien steht, wurde der nicht psychoaktiv und euphorisierend wirkende Wirkstoff Cannabidiol (CBD) lange Zeit unterschätzt. Erst In-vitro-Studien haben die hochkomplexe Pharmakologie und das verkannte therapeutische Potenzial von CBD zum Vorschein gebracht. Nach jetziger Datenlage kommen als therapeutische Wirkungen antioxidative, antiinflammatorische, antikonvulsive, antiemetische, anxiolytische, hypnotische und antipsychotische Effekte in Betracht. GW Pharmaceuticals hat gerade in klinischen Studien mit Kindern positive Ergebnisse von Medikamenten auf Basis von CBD-Extrakten gezeigt. CBD hatte eine positive Wirkung auf bestimmte Formen von Epilepsie wie das Dravet-Syndrom und das Lennox-Gastaut-Syndrom. Die Resultate sind so erfolgversprechend, dass ein beschleunigtes Zulassungsverfahren – ein Fall von „Compassionate Use“ – auch außerhalb der USA erwartet werden kann.

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