Univ.-Prof. Mag. Dr. Rainer Schmid

Geboren 1949 in Wien.

Studium der Chemie an der Universität Wien, später Postgraduate-Ausbildung zum Toxikologen an der Medizinischen Universität Wien. Zweijähriger Forschungsaufenthalt am National Institute of Health in den USA auf dem Gebiet der Neuropharmakologie. Nach der Rückkehr aus den USA beginnt Schmid seine universitäre Karriere als wissenschaftlicher Assistent an der Psychiatrischen Universitätsklinik.
1990 Habilitation auf dem Gebiet der Klinischen Chemie und bis 2014 assoziierter Professor am Institut für Labordiagnostik der Medizinischen Universität am Wiener AKH. Schmid leitete dort den Bereich Medikamentenanalytik und Toxikologie.
Anfang 2000 war Schmid fünf Jahre lang Mitglied des Internationalen Drogenkontrollrats der Vereinten Nationen. 1997 konzipierte und gestaltete der Toxikologe das Wiener Drogenpräventionsprojekt „check it!“ als wissenschaftlicher Koordinator.
Professor Schmid ist Mitglied vieler internationaler wissenschaftlicher Vereinigungen und im Vorstand der österreichischen Gesellschaft für Toxikologie , er betreut laufend Dissertationen und Diplomarbeiten im Bereich Biopharmazeutische Analytik. Bei der Medical Cannabis Research & Analysis GmbH leitet er das analytische Labor und führt die Qualitätsanalysen durch.

Lisi Xie

Geboren 1984 Sichuan, China

Masterstudium und anschließendes Doktoratsstudium an der Landwirtschaftlichen Universität in Sichuan.
Die Agrarwissenschaftlerin ist auf die Bereiche Pflanzenphysiologie, Molekularbiologie und Genetik spezialisiert und beherrscht zahlreiche biologische Untersuchungsmethoden von Mikroskopietechniken und Gewebekultur über Pflanzenhybridisierung bis zur Sequenzierung der nächsten Generation. Von 2011 bis 2014 absolvierte Lisi Xie ihr zweites Doktoratsstudium an der Wiener Universität für Bodenkultur und fokussierte sich in Österreich auf die Schwerpunkte Lebensmittelchemie und Biotechnologie. Lisi Xie arbeitet in ihren Forschungsprojekten mit genetischen Genkarten und Next Generation Sequencing (NGS), um etwa Gene zu identifizieren, die für die UVB-Sensitivität und -Toleranz bestimmter Pflanzen verantwortlich sind.
Die Biotechnologin leitet bei der Medical Cannabis Research & Analysis GmbH den Bereich Klonforschung und Sortenentwicklung.

Dipl.-Ing. Christine Bertl

Geboren 1993 in Wien

Christine Bertl absolvierte ein Masterstudium Technische Chemie an der Technischen Universität Wien und fokussierte bereits während des Studiums auf den Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Extraktion von Industriehanf sowie in der Analyse mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC), Konstituentenanalyse (IC), Spektrophotometer und Batch-Reaktor. Bertl leitet gemeinsam mit dem Chemiker und Toxikologen Univ.-Prof. Dr. Rainer Schmid das Forschungslabor der Medical Cannabis Research & Analysis GmbH und koordiniert die Forschungsarbeiten wie auch die Forschungskooperation mit der Mendel-Universität.

Die bestens ausgebildete Chemikerin beschäftigt sich vor allem mit folgenden Schwerpunkten:

  • Weiterentwicklung einer klinischen und standardisierten Produktion von Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken
  • Genetische Aufschlüsselung und chemisches Profil der MCRA-Strains
  • Analyse von Cannabinoiden und Terpenen mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC), Massenspektrometrie (MS) und Gaschromatographie (GC)

Hanf ist ein wahres Superfood. Die Extraktion von Industrie- und Drogenhanf bietet vielseitige Anwendungsmöglichkeiten und ist ein absolutes Zukunftsfeld. An der Medical Cannabis Research & Analysis GmbH wurde der Schritt voneiner konventionellen Hanfstecklingsproduktion hin zu einer sterilen, klinischen Hanfproduktion im In-vitro-Labor vollzogen. Dahinter stehen jahrelange Erfahrung, ausgeprägtes Know-how und intensive Grundlagenforschung. In den nächsten Jahren wird die standardisierte Produktion und Analyse von Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken weiter professionalisiert. Diesen Prozess mitzugestalten macht mich ausgesprochen stolz.“                                 Dipl.-Ing. Christine Bertl

Alexander Kristen

Geboren 1971 in Wien.

Nach der Matura Beginn einer Leistungssportkarriere. Der Volleyball-Nationalspieler nahm an den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul teil und beendete seine Sportkarriere 1994.
Ab 1995 Rechtsstudium am Wiener Juridicum und Rechtsberater bei Helping Hands sowie rechtliche Tätigkeit für diverse Rechtsanwaltskanzleien. Im Rahmen seines Jusstudiums analysierte Alexander Kristen, dass der Anbau und Verkauf von Cannabispflanzen nur dann gesetzlich verboten ist, wenn er der Suchtmittelgewinnung dient. Bestätigt wurde diese Rechtsansicht 2014 durch einen Beschluss des Oberlandesgerichts Wien. Darin wurde festgehalten, dass der Verkauf von Hanfzierpflanzen in der vegetativen Phase legal ist, sofern keine Beratung „zu anderen Zwecken“ erfolgt. Solange eine Hanfpflanze nicht zur Blüte gebracht und die Blüte vom Stamm getrennt wird, ist deren Besitz erlaubt. Auf dieser Grundlage baute Kristen ab 2004 sein Unternehmen Flowery Field auf. Die Qualität der Pflanzen machte ihn bald zum Marktführer. Sein Unternehmen produziert derzeit unter Laborbedingungen 25.000 Hanfpflanzen pro Woche.
Durch langjährige Grundlagenforschung ist es ihm gelungen, Cannabispflanzen in vitro zu vermehren. Dieses aufwendige Verfahren garantiert, dass sich Hanfpflanzen ohne jeglichen Einsatz von Pestiziden steril und virenfrei produzieren lassen. Diese Grundlagenforschung wird jetzt in der Medical Cannabis Research & Analysis GmbH als eigenständiger Forschungs-Unit der Flowery Field GmbH weitergeführt und weiterentwickelt.
Alexander Kristen ist Geschäftsführer und Inhaber der Medical Cannabis Research & Analysis GmbH.

Mag. Alma Sejdinovic

Geboren 1986 in Tuzla, Bosnien

Alma Sejdinovic absolvierte 2012 ihr Pharmaziestudium an der Universität Wien und ist seit 2013 als angestellte Pharmazeutin in einer Wiener Apotheke tätig. Sejdinovic kennt die Anliegen und Erfahrungen der Patienten mit Cannabismedizin damit seit vielen Jahren aus ihrer täglichen Praxis.

Die Pharmazeutin ist seit Jänner 2018 im Team und berät die Medical Cannabis Research & Analysis GmbH bei der Produktentwicklung und Marktpositionierung.

„Als Pharmazeutin erlebe ich großes Interesse und gut informierte Patienten, die sich aber in unserem Gesundheitssystem nicht gut behandelt fühlen, denn die Informationsdefizite, gesetzlichen Hürden und bürokratischen Schikanen sind enorm. Viele Patienten haben mit halbsynthetischen und synthetischen Cannabisprodukten bereits gute Erfahrungen gemacht, doch die Krankenkassen haben die Kosten dafür nicht getragen. Synthetische Cannabinoide haben neben dem Kostenfaktor auch den Nachteil, dass darin alle anderen potenziell wirksamen Cannabinoide verloren gehen. In Studien wurde bereits gezeigt, das natürliche Cannabinoide von einigen Patienten besser vertragen werden. Dennoch ist die medizinische Abgabe von Cannabisblüten sowie standardisierten pflanzlichen Extrakten in österreichischen Apotheken immer noch verboten. Hier hinkt die Gesetzeslage dem Bedürfnis der Patienten massiv hinterher.“                                                                                          Mag. Alma Sejdinovic

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